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Schüßler-Salze trotz Laktose Intoleranz

Daniela F. aus Bamberg fragt: Ich leide an einer Laktose Intoleranz und vertrage daher keinen Milchzucker. Muss ich deshalb auf Schüßler-Salze verzichten oder gibt es Alternativen?

heiße7-Redaktion: Bei einer Laktose Intoleranz ist das Verdauungsenzym Laktase nur gering im Körper vorhanden oder fehlt sogar völlig. Die Menge an Milchzucker, die der Organismus verträgt, hängt davon ab, wie stark dieser Mangel bei Ihnen ausgeprägt ist.

Schüßler-Salze enthalten als Trägersubstanz Milchzucker sowie Kartoffelmehl oder Stärke. Im Idealfall liegt die Dosierung von bis zu zehn Schüßler-Tabletten pro Tag unter dem kritischen Grenzwert und wird auch bei Laktose Intoleranz gut vertragen. Wenn Sie jedoch schon nach geringen Laktose-Mengen die typischen Beschwerden, wie Durchfall oder Bauchkrämpfen verspüren, gibt es Alternativen!

kein Verzicht auf Schüßler-Salze bei Laktose Intoleranz

Wenn Sie die Tabletten in heißem Wasser auflösen, umrühren und dann ein paar Minuten warten, setzte sich der Milchzucker am Boden der Tasse ab und es dürfte beim Trinken keine Probleme geben.

Außerdem können Sie auf Schüßler-Salze in Form von homöopathischen Globuli zurückgreifen, deren Trägersubstanz Rohrzucker ist. Achten Sie dabei darauf, dass rund acht Globuli einer Schüßler-Tablette entsprechen.

Zusätzlich können Sie aus Schüßler-Salzen und etwas warmen Wasser Salben oder Lotionen herstellen, die sich hervorragend zur äußerlichen Anwendung eignen. Solche Salben gibt es jedoch mittlerweile auch fertig zubereitet in der Apotheke.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Schüßler-Salz-Behandlung ohne Bauchschmerzen und Übelkeit!

Wirkung von Schüßler-Salzen emprisch nachgewiesen

Die Biochemie nach Dr. Schüßler polarisiert – kein Wunder, denn bisher hat keine wissenschaftlich verwertbare Studie die Wirksamkeit von Schüßler-Salzen nachweisen können. Für Schulmedizin und Kritiker sind die Mineralsalze Humbug, obwohl zahlreiche Nutzer über Verbesserungen ihrer Beschwerden berichten. Heilpraktikerin Elisabeth Metz-Melchior versucht endlich Licht ins Dunkle zu bringen und berichtet über interessante Ergebnisse.

Studie soll positive Wirkung von Schüßler-Salzen nachweisen

Frau Metz-Melchior beobachtete in ihrer Naturheilpraxis, dass Schüßler-Salze auf die meisten ihrer Patienten eine wohltuende Wirkung haben und sich körperliche sowie seelische Beschwerden verbesserten. So wuchs ihr Interesse, diese Beobachtung empirisch nachzuweisen. Die 42 Probanden ihrer Studie hatten noch nie oder längere Zeit keine Mineralsalze nach Schüßler eingenommen. Im Rahmen der Untersuchung sollten sie die Präparate jedoch für mindestens drei Monate streng nach Anweisung schlucken. Sowohl vor Beginn der Einnahme als auch danach fanden medizinische Untersuchungen statt.

unerwünschte Stoffe verschwinden schneller aus dem Körper

Allgemein hält Elisabeth Metz-Melchior fest, dass die Mehrheit der Testpersonen über ein allgemeines Wohlbefinden berichtet und sich Körperfunktionen, die ins Ungleichgewicht geraten waren, normalisierten. Eine Analyse von Mineralien in den Haaren der Probanden zeigte, dass schädliche Gifte und Schwermetalle, wie Blei und Quecksilber schneller abgebaut werden. Der Körper wird außerdem besser mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen versorgt.

positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele

Circa 90% aller Einzelsymptome konnten innerhalb der drei Monate verbessert werden oder verschwanden sogar komplett, was darauf hinweist, dass Schüßler-Salze durchaus eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele erzielen können. Da der Untersuchung jedoch die wissenschaftliche Begleitung fehlte, wird sie von der Schulmedizin nicht anerkannt. Doch weitere Studien folgen bestimmt.

Quelle: Forschung & Wissen (2015). Wirkung der Schüssler Salze in empirischer Studie nachgewiesen. Verfügbar unter: http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/wirkung-der-schuessler-salze-in-empirischer-studie-nachgewiesen-13372165 [02.04.2015].

Heuschnupfen Adé

Während die einen dem Frühling erwartungsvoll entgegenfiebern, graut es den anderen davor, denn Frühlingszeit ist Pollenzeit und damit beginnt für Heuschnupfen-Geplagte die Leidensphase: verstopfte Nase, rote tränende Augen und Niesattacken. Um die Pollensaison zu überstehen und den Frühlingsanfang wieder genießen zu können, sollten Sie es mal mit Schüßler-Salzen probieren, denn die sollen vorbeugend gegen Heuschnupfen wirken.

Margit Müller-Frahling vom Institut für Biochemie Sundern ist Expertin auf diesem Gebiet und empfiehlt die Einnahme verschiedener Mineralsalze:

Salz Nr. 2 (Calcium phosphoricum) für den Stoffwechsel

Auch wenn wir Schüßler-Salz Nr. 2 (Calcium phosphoricum) bisher hauptsächlich als Kalzium-Lieferant für Knochen und Zähne kennen, kann es auch bei Heuschnupfen eingesetzt werden. So beruht die Allergie gegen Pollen meist auf einer Störung des Eiweißstoffwechsels, den die Nr. 2 (Calcium phopshoricum) wieder in Gang bringen kann.

Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) gegen die laufende Nase

Außerdem führt der lästige Heuschnupfen zu einer vermehrten Produktion von Histamin, welches zu Entzündungen überall im Körper führen kann. Diesem Stoff haben es Heuschnupfen-Patienten zu verdanken, dass die Schleimhäute anschwellen und die Nase permanent läuft. Schüßler-Salze Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) und Nr. 8 (Natrium chloratum) können aber Abhilfe schaffen. Diese Salze lassen Schleimhäute wieder abschwellen und regulieren die Bildung von Flüssigkeit. Ständiges Naselaufen und Augentränen können Sie so in den Griff kriegen.

Salz Nr. 6 (Kalium sulfuricum) für das Immunsystem

Um dem Heuschnupfen längerfristig den Kampf anzusagen, sollten Sie ihren Körper zusätzlich entgiften und das Immunsystem wieder stärken. Dazu eignen sich die Nr. 6 (Kalium sulfuricum) und Schüßler-Salz Nr. 10 (Natrium sulfuricum).

Anwendung und Dauer der Kur

Je nach Stärkegrad der unangenehmen Symptome, können Sie drei bis sieben Tabletten jedes Salzes pro Tag einnehmen, so lange, bis die Beschwerden sich verbessern. Achten Sie zusätzlich auf eine histaminarme Ernährung, trinken Sie genügend Wasser und auch eine Meersalz-Nasenspülung kann ab und an Wunder bewirken und Sie den Frühling wieder genießen lassen.

 

Magen-Darm-Kur

Leider geht nicht nur Liebe durch den Magen, sondern auch Ärger, Stress und vor allem eine unausgewogene Ernährungsweise. Wenn Magen und Darm ständig rebellieren, schränkt das die Lebensqualität erheblich ein. Um Ihren Magen- und Darmtrakt wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, gibt es eine Kur mit Schüßler-Salzen. Doch auch einzeln bekämpfen die Mineralsalze unangenehme Symptome im Bauch.

Salz Nr. 10 (Natrium sulfuricum) gegen Völlegefühl und Verstopfung

Wer wenig Zeit zum Essen hat oder erst abends die erste warme Mahlzeit zu sich nehmen kann, der kennt ihn nur zu gut: den aufgeblähten Bauch und das Völlegefühl, welches träge und müde macht. Um die Darmtätigkeit wieder anzuregen und Verstopfungen zu vermeiden, soll das Schüßler-Salz Nr. 10 (Natrium sulfuricum) Abhilfe schaffen.

Salz Nr. 9 (Natrium phosphoricum) gegen Sodbrennen

Nicht selten geht ein gereizter Magen mit einer übermäßigen Säureproduktion einher. Die Folge ist lästiges Sodbrennen und Aufstoßen. Das Mineralsalz Nr. 9 (Natrium phosphoricum) kann dazu beitragen, die Übersäuerung des Magens zu stoppen und dem Bauch sein wohltuendes Gefühl zurückzugeben.

Salz Nr. 4 (Kalium chloratum) gegen Bauchkrämpfe und Durchfall

Nicht nur die falschen Lebensmittel können zu Verdauungsproblemen und Schmerzen führen. Reizdarm-Beschwerden sind nicht selten chronisch und treten dann sogar bei Kummer und Sorgen, doch auch bei (positiver) Aufregung ein. Die Nr. 4 (Kalium chloratum) beruhigt die Schleimhäute und schützt so vor Bauchkrämpfen oder Durchfall.

Anwendung und Dauer der Kur

Um einen gestressten Magen-Darmtrakt wieder in Einklang zu bringen, eignen sich zur Frühstückszeit drei Tabletten der Nr. 10 (Natrium sulfuricum), nach dem Mittagessen drei Tabletten der Nr. 9 (Natrium phosphoricum) und am Abend drei Tabletten des Salzes Nr. 4 (Kalium chloratum). Nach mindestens vier Wochen können Beschwerden im Bauch gelindert werden und die Kur kann nach Bedarf verlängert werden. Leiden Sie jedoch nur an einzelnen genannten Symptomen, reicht es, fünf Tabletten vom jeweiligen Schüßler-Salz einzunehmen, bis es Ihrem Magen besser geht.

Leichte Bewegung durch Spaziergänge oder Yoga-Übungen kann ergänzend zu der Schüßler-Kur die Darmtätigkeit wieder in Gang bringen und einen nervösen Magen beruhigen. Einen Arzt müssen Sie dann aufsuchen, wenn die Beschwerden sich auf diese Weise nicht bessern.

 

Anti-Stress-Kur

Leider ist Stress in der heutigen Generation ein ständiger Begleiter. Ob Termindruck im Job, Überforderung im Haushalt, ständiges Handyklingeln oder Zukunftsängste – Stress ist allgegenwärtig und wer nicht rechtzeitig Abhilfe schafft, geht das Risiko von seelischen und gesundheitlichen Schäden ein. Zwar können Schüßler-Salze den Stress nicht aus der Welt schaffen, aber sie sind in der Lage, die innere Balance wiederherzustellen und die nötige Energie zu liefern, um für den stressigen Alltag gewappnet zu sein. Eine spezielle Anti-Stress-Kur mit Schüßler-Salzen regeneriert Geist und Seele.

 

 

Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) kräftigt das Immunsystem

In Stresssituationen arbeiten die Zellen auf Hochtouren. Damit der Körper in dieser Zeit trotzdem die nötigen Abwehrkräfte entwickelt, ausreichend Sauerstoff aufnimmt und damit Konzentration und Aufmerksamkeit fördert, empfehlen wir das Schüßler-Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum). Dieses Mineralsalz kräftigt das Immunsystem, damit der Organismus in stressigen Situationen nicht krank wird.

Salz Nr. 5 (Kalium phosphoricum) für das innere Gleichgewicht

Stress schwächt Nerven und Psyche und Erschöpfungszustände sind früher oder später vorprogrammiert. Um die Zelltätigkeiten in Gehirn und Nervenbahnen zu beruhigen, eignet sich das Schüßler-Salz Nr. 5 (Kalium phosphoricum). Durch seine entspannende Wirkung bringt es Seele und Geist wieder in Einklang.

Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) nimmt die Belastung

Häufig gestresste Menschen leiden nicht selten an Schlafstörungen, Verspannungen, inneren Blockaden und seelischen Tiefs. Möchten Sie diese Belastungen lockern, so sollten Sie zum Mineralsalz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) greifen. Es verhilft zu einem festen Schlaf, der die Batterien wieder auflädt und gestresste Körperzellen regeneriert.

Anwendung und Dauer der Kur

Nehmen sie morgens 5 Tabletten des Salzes Nr. 3 (Ferrum phosphoricum), mittags 5 Tabletten der Nr. 5 (Kalium phosphoricum) und abends 5 Tabletten des Schüßler-Salzes Nr. 7 (Magnesium phosphoricum). Wir empfehlen dabei, am Abend die Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) als Heiße Sieben, also aufgelöst in heißem Wasser in kleinen Schlucken zu trinken, da diese Art der Anwendung Schlafstörungen noch besser behebt. Ein Anwendungszeitraum von drei Wochen ist dabei ideal.

Ergänzend zu der Schüßler-Kur sollten Sie sich gesund und ausgewogen ernähren, so oft wie möglich an die frische Luft gehen, mindestens acht Stunden schlafen und im Idealfall Entspannungsübungen, wie Yoga oder Meditation betreiben. Mit diesen Tipps kann Stress erträglich werden und mündet sicher nicht in Unzufriedenheit, Stimmungsschwankungen oder gar gesundheitlichen Problemen. Sollten diese jedoch trotzdem eintreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Winterzeit ist Schnupfenzeit

Eine ständig laufende Nase, heftige Niesanfälle und gerötete Augen– bei dem derzeitig nasskalten Wetter und den niedrigen Temperaturen ist auch der Schnupfen meist nicht weit. Doch mit der richtigen Anwendung von Schüßler-Salzen bekommen sie den lästigen Schnupfen und dessen unangenehmen Begleiterscheinungen garantiert schnell in den Griff.

Schnupfen tritt meist im Rahmen einer Erkältung auf, hinter der meist eine virale oder bakterielle Infektion steckt. Meist verläuft er harmlos und klingt von selbst nach einigen Tagen ab. Schüßler-Salze können Ihnen jedoch dabei helfen, den Schnupfen erträglicher zu machen und zu lindern. Bei dem Einsatz der geeigneten Mineralsalze kommt es jedoch ganz darauf an, unter welchen individuellen Symptomen Sie während der Schnupfenzeit leiden.

Je nach Art des Schupfens das richtige Schüßler-Salz

Spüren Sie schon die ersten Symptome für einen anklingenden Schnupfen, so hilft das Schüßler-Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) das Immunsystem zu stärken und den Ausbruch im besten Falle sogar zu verhindern.

Leiden Sie jedoch schon an einem Fließschnupfen, welcher von klarem wässrigem Sekret begleitet ist und mit tränenden Augen sowie ständigem Niesen einhergeht, dann sollten Sie eher zum Schüßler-Salz Nr. 8 (Natrium chloratum) greifen. Auch allergischer und chronischer Schnupfen kann damit behandelt werden.

Ist Ihr Schnupfen schon so stark heran geschritten, dass Ihre Nase gelblich zähflüssigen Schleim absondert, ständig verstopft ist und Sie eventuell sogar an Fieber leiden, helfen die Salze Nr. 4 (Kalium chloratum) sowie die Nr. 6 (Kalium sulfuricum), welche sowohl einzeln als auch in Kombination den festsitzenden Schleim lösen und das Fieber lindern.

Auch heiß und als Salbe ein voller Erfolg

Jeweils sieben bis zehn Tabletten pro Tag sollten dabei genügen. Natürlich auch als Heißanwendung wärmstens zu empfehlen. Bei wunder geröteter Haut unter der Nase, empfehlen wir eine Salbe, welche Sie aus dem Mineralsalz Nr. 11 (Silicea) mischen können. Zusätzlich helfen Dampfbäder, Inhalationen und auch auf Schal und dicke Socken sollten Sie nicht verzichten.

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Mit Schüßler-Salzen gegen hässliches Räuspern

Tassilo R. aus Potsdam fragt: Ich muss mich ständig räuspern. Ursache ist, dass ich ständig das Gefühl habe, dass mein Rachen belegt sei. Mittlerweile habe ich jedoch die Befürchtung, dass sich das Räuspern zu einem Tick ausweitet. Kann ich dagegen mit Schüßler-Salzen vorgehen?

Räuspern: Abklingende Erkältung oder ein Tick - Schüßler-Salz Nr. 4 kann angewendet werden.

heiße7-Redaktion: Ihr ständiger Zwang zum Räuspern kann eventuell mit Schüßler-Salzen behoben werden. Allerdings ist es für die Anwendung des richtigen Salzes notwendig, die Ursache dieses Problems zu hinterfragen.

So ist die Einnahme von Schüßler-Salz Nr. 4 (Kalium chloratum) ratsam, wenn Grund des Räusperns eine vorangegangene Erkältung ist. Die Nr. 4 (Kalium chloratum) löst den zähen Schleim und verhindert eine wiederkehrende Entzündung des Rachenraums.

Hatten Sie vor einiger Zeit jedoch keinen grippalen Infekt, so könnte Ihr Räusperzwang auch psychischer Natur sein. Dagegen wirken die Mineralsalze Nr. 2 (Calcium phosphoricum) und Nr. 7 (Magnesium phosphoricum).

Auch ein Kaliummangel kann für Ihr Problem verantwortlich sein, wobei das Schüßler-Salz Nr. 15 (Kalium jodatum) Abhilfe schaffen kann und Folgeerkrankungen wie chronische Halsentzündungen verhindert. Dieses Salz hilft auch, wenn eine Fehlfunktion der Schilddrüse das Druckgefühl im Hals verursacht.

Sanddornsaft parallel zu den Schüßler-Salzen

Sie sollten drei bis fünf Mal täglich ein bis drei Tabletten langsam im Mund zergehen lassen und können dabei auch verschiedene Salze miteinander kombinieren. Allerdings sollten sie dabei immer darauf achten, nicht mehr als drei Salze zur gleichen Zeit einzunehmen. Außerdem ist es ratsam, immer genügend Wasser oder ungesüßten Tee über den Tag verteilt zu trinken. Auch Sanddornsaft hilft gegen das lästige Kratzen im Hals.

Sollte sich Ihr Räusperzwang nach einiger Zeit nicht verbessert haben, ist eine ärztliche Untersuchung unbedingt angeraten, da Schleimhaut und Stimmbänder durch das ständige Räuspern stark geschädigt werden können.

Wir wünschen Ihnen bei der Behandlung viel Erfolg und hoffen, dass das permanente Räuspern schon bald nur eine lästige Angewohnheit war.

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Heiße Sieben - eine mögliche Lösung bei Schlafstörungen

Endlich wieder träumen dank der Heißen Sieben

Meist handelt es sich bei Schlafstörungen nur um Phasen, doch manch einen trifft es härter und die Nachtruhe wird zur nächtlichen Unruhe. Heilpraktiker empfehlen die Heiße Sieben als natürliches Mittel. Dabei handelt es sich um eine Anwendung von Schüßler-Salz Nr. 7, aufgelöst in heißem Wasser.

Schlafstörungen bewirken, dass Betroffene sich erschöpft und müde fühlen und nicht genügend Konzentration für alltägliche Aufgaben aufbringen. Viele greifen sofort zu Schlaftabletten, welche jedoch für den Körper eine Belastung darstellen.

Mit der Heißen Sieben heißt es wieder sieben Tage in der Woche fit und munter sein, das meinen renommierte Heilpraktiker. Lösen Sie einfach 10 Tabletten des Schüßler-Salzes Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) kurz in kochendem Wasser auf und rühren Sie mit einem Holz- oder Plastiklöffel um, bis sich die Tabletten komplett auflösen. Auf einen Metalllöffel sollten Anwender wie gewohnt verzichten, da sich das Schüßler-Salz mit Metall in Verbindung setzt und dadurch seine Wirkung verliert.

Trinken Sie die Mischung vor dem Schlafen gehen in langsamen kleinen Schlucken und wiederholen Sie die Einnahme bei Bedarf. Die Heiße Sieben gelangt durch die Mundschleimhaut sofort in den Blutkreislauf, unterstützt das Nervensystem und sorgt damit für die langersehnte Ruhe und Ausgeglichenheit in der Nacht.

Sollten die Schlafprobleme jedoch anhalten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann überprüfen, ob körperliche oder seelische Ursachen vorliegen und diese gegeben falls bekämpfen.

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Eine Umfrage zeigt: Die Deutschen mögen Homöopathie.

Umfrage: Vier von zehn Bundesbürgern stehen auf alternative Medizin

Der Trend hin zu alternativen Arzneimitteln und Behandlungsmethoden ist in Deutschland ungebrochen: 43 Prozent der Bundesbürger nehmen im Krankheitsfall lieber homöopathische oder pflanzliche Präparate. 44 Prozent sind überzeugt, dass diese Medizin häufig genauso gut wirkt wie klassische Arzneimittel. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Krankenkasse mhplus unter 1.000 Bundesbürgern.

Die alternative Medizin gilt gemeinhin als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin und wird inzwischen häufig bei chronischen und leichteren Erkrankungen eingesetzt. Doch viele Patienten befürchten noch immer, dass sie zusätzliche Kosten, die durch Osteopathie oder Homöopathie entstehen, alleine tragen müssen. Deshalb verzichten vier von zehn Bundesbürgern lieber auf die sanfteren Heilungsmethoden.

Gut, wenn die Krankenkasse zahlt

Alternative Behandlungsansätze genießen generell einen hohen Stellenwert bei den Deutschen. Entsprechend halten jeweils zwei Drittel der Bundesbürger die Kostenübernahme für Akupunktur, Homöopathie und Osteopathie durch ihre Krankenversicherung für wichtig. Speziell die Osteopathie, in der Blockaden und Bewegungseinschränkungen manuell statt etwa mit Spritzen beseitigt werden, schätzt knapp jeder Zweite als Alternative zur klassischen Behandlung.

Welche Heilmethode im Krankheitsfall am besten wirkt, ist individuell sehr unterschiedlich. In einem Gespräch zwischen Arzt und Patient vor Behandlungsbeginn können beide am besten entscheiden, welche Methode die aussichtsreichste ist und den jeweiligen Bedürfnissen des Patienten entspricht.

Spritze oder alternativ: Krankenkasse lässt Patienten entscheiden

“Bei jeder Therapie spielt der Mensch als Ganzes eine Rolle”, sagt Michael Pfeiffer, Pressesprecher der mhplus. “Aus diesem Grund geben wir unseren Versicherten einen Entscheidungsfreiraum: Während bei manchen Patienten mit Rückenverspannungen eher die klassische Spritze hilft, finden andere Linderung durch eine osteopathische Behandlung.”

Die mhplus bezuschusst alternative Arzneimittel der Homöopathie, Phytotherapie und Anthroposophie mit 60 Euro im Jahr. Dabei handelt es sich um nicht verschreibungspflichtige, aber apothekenpflichtige Arzneimittel aus diesen drei Bereichen.

Im Bereich Osteopathie übernimmt die Krankenkasse die Kosten für sechs Sitzungen je Kalenderjahr und Versichertem. Erstattet werden bis zu 60 Euro pro Sitzung. Darüber hinaus bietet die sie definierte Leistungen etwa für Anamnese und Behandlung der Anthroposophie, Homöopathie oder Akupunktur.

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